LeoVegas Casino: 300 Freispiele + €3000 bonus

Roulette Systeme und strategie – Roulette Tipps und Tricks

Von Martingale bis Paroli – die gängigsten Roulette Systeme.

Kann man sein Glück am Roulettetisch erzwingen? Ein Blick auf die Chancen und Risiken der gängigsten Roulette Systeme in aller Welt.

Hand aufs Herz: Wer sich an Glücksspielen versucht, möchte dabei auch gewinnen. So ist es nur natürlich, dass mehr oder weniger jeder Spieler nach einer gewissen Zeit darüber nachsinnt, wie er Taktik und Strategie beim Spielen optimieren kann. Aus diesen Überlegungen heraus entstanden zum Teil schon vor vielen Jahrhunderten verschiedene Wettsysteme.

Tatsächlich suchten leidenschaftliche Spieler, aber auch nüchtern vorgehende Mathematiker nach Systemen, wie man dem Glück nachhelfen kann. Die Idee: Es müsste doch möglich sein, langfristig und mit einem System oder einer Strategie einen „sicheren“  Gewinn zu erzielen. Im Visier stehen hier vor allem Spiele wie Roulette, die eine fast 50%ige Gewinnchancen bieten. Das Spiel mit Kugel und Kessel ist eines der beliebtesten Tischspiele und Favorit vieler Spieler – sei es in den altehrwürdigen Spielkasinos aus Stein, sei es in den virtuellen Online Casinos im Netz.  In seiner modernen, uns heute bekannten Form wurde Roulette erstmals im Frankreich des 18. Jahrhunderts gespielt. Das „Glücksrad“ selbst entstand aus einem Wagenrad – daher auch der Name: ‚Roulette’ heißt auf französisch nämlich ‚kleines Rad’.

Im Folgenden stellen wir die gängigsten Roulette Systeme samt Vor- und Nachteilen vor. Soviel sei aber schon hier verraten: Mit keinem der unten aufgeführten System wird man die Bank sprengen – es macht aber Spaß, nach einer bestimmten Strategie zu spielen. Und das ganz persönliche System hilft einem dabei, diszipliniert ans Werk zu gehen. Ganz schnell und ganz persönlich kann man sich natürlich bei einem Besuch eines Online Spiele Portals ein Bild von den Chancen und Risiken machen. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Online Portal Leo Vegas. Hier steht Spielern zum einen ein Live-Casino bereit, in dem man auf echte Dealer treffen und in eine Casino-Atmosphäre eintauchen kann. Andererseits ist auch das kostenlose Spiel im Testmodus beliebig oft möglich. Und dank einer eigenen App kann man hier sogar von unterwegs aus beim Roulette die Kugel rollen lassen.

Das Roulette System MARTINGALE

Das wohl bekannteste Roulette System ist die sogenannte Martingale-Strategie. Das Martingale-Wettsystem ist gleichzeitig eines der ältesten in der Glücksspielbranche. Ursprünglich wurde es für das beliebte Münzwurf-Spiel entwickelt, bei dem es zu erraten gilt, ob nach dem Münzwurf Kopf oder Zahl nach oben zeigen wird.

Auf Roulette übertragen heißt dies in der Praxis nichts anderes, als dass der Spieler zu Anfang seiner Spiele am Roulettetisch eine Farbe auswählt.  Folglich wurde Martingale hier bald als „Rot oder Schwarz Strategie“ bezeichnet, da Wetten auf die Farbe bei den Fans dieser Strategie sehr beliebt sind.

Die Chance, dass die gezogene Ziffer rot oder schwarz ist beträgt am Roulettetisch fast 50 %. Fast, weil es da noch die Zahl Null gibt. Der Martingale Strategie liegt nun eine ebenso simple wie nachvollziehbare Vorgehensweise zugrunde: Man verdoppelt seine Einsätze so lange, bis man gewinnt, denn so macht man all seine verlorenen Einsätze immer wieder wett. Theoretisch besteht bei Anwendung der Martingale Strategie also eine hundertprozentige Gewinnchance, scheint dies also ein solides System zu sein. Schaut man jedoch näher hin, wird deutlich, dass der Spieler in der Praxis durchaus sehr oft hintereinander verlieren kann. Geht man von einem Starteinsatz von auch nur 1 Euro aus und bekommt man es am Roulettetisch mit einer Pechsträhne zu tun, muss man in der zehnten Runde bereits satte 512 Euro setzen, um seine Gesamtverluste wieder einzuspielen. Das Risiko eines „Totalschadens“ ist daher hoch, und das allein bedeutet, dass diese Strategie nicht wirklich praxistauglich ist. Es sei denn, der Spieler hätte unbegrenzte Geldmittel zur Verfügung. Leider ist das aber nicht der Fall. Außerdem setzen alle Casinos Limits fest, einen Maximalbetrag, den Spieler bei einem bestimmten Spiel einsetzen können – und an dem man bei anhaltender Pechsträhne bald scheitern würde.

Das Roulette System D’ALEMBERT

Dieses Roulette System verdankt seinen Namen dem französischen Mathematiker Jean-Baptiste le Rond, genannt D’Alembert, der im 18. Jahrhundert lebte und auch ein Philosoph der Aufklärung war. Das System ist für alle Glücksspiele verwendbar, wird jedoch bei uns am häufigsten bei Roulette und Blackjack eingesetzt. Mit dem Aufkommen der Online Portale ist es wieder deutlich populärer geworden.

Das System von d’Alembert, auch „Progression d’Alembert“ oder „Das Pyramiden-System“ genannt, ist ein negatives Setz-System. Das heißt, die Einsätze steigen oder sinken umgekehrt zum erzielten Gewinn/Verlust. Es basiert auf dem Gesetz des Ausgleichs, das besagt, dass man als Spieler nach einem Verlust die höchsten Gewinnchancen hat und umgekehrt.

Das System selbst ist einfach zu verwenden und zu verstehen. Der Spieler muss sich einfach für einen Wettbetrag entscheiden, mit dem er loslegen möchte. Nach jedem Verlust ist die Wette um 1 Einheit zu erhöhen, während die Wette nach jedem Gewinn um 1 Einheit zu reduzieren ist.

Weil diese Setz-Strategie sehr einfach ist, kann sie sowohl daheim bei Online Spielen wie in „echten“ Spielbanken verwendet werden. Zudem hat das D’Alembert Roulette System unter Spielern den Ruf, deutlich sicherer zu sein als die oben angesprochene Martingale Strategie.

Tatsächlich kann am Spieltisch eine längere Verlustserie leichter verkraftet, und insgesamt kann länger gespielt werden. Das Risiko, das Tischlimit oder sein eigenes Kapital zu übersteigen und so gezwungen zu werden, das Spiel zu beenden, bevor man seine Verluste wieder ausgeglichen hat.  ist zwar immer vorhanden, aber im Vergleich zur Martingale relativ klein.

Wie Martingale wird das Roulette D’Alembert System beim Spiel auf die einfachen Chancen am Roulettetisch eingesetzt. In Frage kommen mithin Rot/Schwarz, Gerade/Ungerade oder 1-18/19-36. Grundannahme auch dieser Strategie: Die Häufigkeiten der einfachen Chancen gleichen sich auf Dauer immer aus, kommt es etwa zu einer Rot- oder Schwarz-Serie, dann ist diese nur vorübergehend, auf lange Sicht kommt es zwischen beiden zum Ausgleich.

Man setzt daher so lange auf eine einfache Chance seiner Wahl, bis man verliert. Nach jedem Verlust erhöht man den Einsatz um einen Chip. Die Theorie hinter diesem Wett-System ist das Gesetz des Ausgleichs. Viele Spieler gehen nun fälschlicherweise davon aus, dass man nach einer längeren Pechsträhne automatisch das Recht auf eine längere Glückssträhne haben muss, und umgekehrt. Dem ist aber leider in der Realität nicht so. Es geht nur darum, dass sich auf lange Sicht die tatsächlichen Werte den theoretischen Werten angleichen. So ist es bei zehn Roulettedurchgängen gut möglich dass 7 x Rot kommt. Auf lange Sicht werden aber Durchgänge von Rot und Schwarz je fast 50 % ausmachen – aber eben nur auf lange Sicht, was dem Spieler innerhalb einer Spielsession im Online Casino eher wenig hilft.

Das Roulette System FIBONACCI

Das Fibonacci System ist eine Setz-Strategie, die in allen Glücksspielen mit variablen Einsätzen und einfacher Gewinnauszahlung angewendet werden kann. Besonders beliebt ist sie bei Roulette und Blackjack. Wie viele Roulette Strategien basiert das Fibonacci Roulette System auf den Überlegungen eines Mathematikers. Doch mit hoher Mathematik hat Fibonacci außer dem Namen und der verwendeten Zahlenreihe wenig zu tun. Im Grunde genommen handelt es sich um ein Progressions-System, das auf einer interessanten mathematischen Zahlenreihe beruht.

Seinen Reiz hat das System dadurch, dass man nur ein Drittel der Wetten gewinnen muss. Dabei ist der Anstieg des Einsatzes nicht so stark wie beim Martingale System. Wer also gerne einmal etwas länger spielt und sich mit kleineren Gewinnen zufrieden gibt, sollte dieses System auf jeden Fall einmal testen.

Zurück zur oben genannten Zahlenreihe.  Das Fibonacci System beruht auf der Arbeit eines Mathematikers aus dem 12. Jahrhunderts – Leonardo Pisan, bekannt als Fibonacci. Er „entdeckte“ eine mathematische Reihe – die Fibonacci Reihe. Diese besteht aus Zahlen, die jeweils die Summe der beiden vorhergegangenen Zahlen bildet und die Einsätze festlegt. Beginnt die Reihe mit einer 1, lautet sie wie folgt:

1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144, 233 usw. (die Reihe ergibt sich indem man jeweils die beiden vorhergehenden Zahlen addiert)

Wer mit dem Fibonacci System sein Glück versuchen möchte, nutzt diese Zahlen als Beträge, die er einsetzen will. Im Gegensatz zum Martingale-System verdoppeln sich die Einsätze also nicht, sondern steigen um die Summe der beiden zuvor getätigten Einsätze an. Die elegante Idee dahinter: Mit diesem System gleicht jeder Gewinn die vorausgegangen beiden Verluste aus.

Am Beispiel Roulette könnte das Spielen mit dem Fibonacci System wie folgt aussehen:

Als kleine Merkhilfe sollte man sich zunächst auf einem Zettel die Fibonacci-Folge notieren. Natürlich nicht bis ins Unermessliche, sondern nur so weit, wie einem mit der Höhe der Einsätze noch wohl zu Mute ist. Um mögliche Verluste zu minimieren und wenn man nicht mehr als den 21fachen ursprünglichen Einsatz tätigen möchte,  könnte die Folge also lauten: 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13 und 21. Wichtig: An die einmal festgelegte Zahlenfolge sollte man sich halten. Daher sollte man bevor die Kugel rollt festlegen,, wie viel man maximal bei einem einzelnen Einsatz verlieren will.

Der genannten Zahlenreihe folgend, setzt man zunächst 1 Euro, beispielsweise auf die Farbe Rot. Dies setzt man nun fort, bis man verliert. Nun wird die nächste Zahl in der Fibonacci-Folge als Einsatz gesetzt, also erneut 1 Euro. Nach erneutem Verlust heißt es dann 2 Euro einsetzen. Sollte man abermals verlieren, setzt man 3, danach 5, dann 8 Euro usw. Dies macht man solange, bis man entweder gewinnt oder sein zuvor gesetztes Limit von 21 erreicht. Danach fängt man wieder bei 1 Euro an.Als kleine Merkhilfe sollte man sich zunächst auf einem Zettel die Fibonacci-Folge notieren. Natürlich nicht bis ins Unermessliche, sondern nur so weit, wie einem mit der Höhe der Einsätze noch wohl zu Mute ist. Um mögliche Verluste zu minimieren und wenn man nicht mehr als den 21fachen ursprünglichen Einsatz tätigen möchte,  könnte die Folge also lauten: 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13 und 21. Wichtig: An die einmal festgelegte Zahlenfolge sollte man sich halten. Daher sollte man bevor die Kugel rollt festlegen,, wie viel man maximal bei einem einzelnen Einsatz verlieren will.

Gewinnt man nun bei einem seiner Einsätze, geht man zwei Schritte zurück in der Zahlenfolge. Gewinnt man also beispielsweise beim Einsatz von 8 Euro, geht man zurück und setzt 3 Euro ein. Sollte man danach gleich wieder gewinnen, tätigt man als nächstes einen Einsatz von nur 1 Euro.

Das Fibonacci-System lässt sich mit beliebig hohen Einsätzen tätigen. Wer also mehr Adrenalin spüren will, kann auch mit 5 Euro als Basis-Einsatz spielen. Dazu multiplizierst man einfach die oben genannte Zahlenfolge mit 5. Sie würde dann wie folgt lauten: 5, 5, 10, 15, 25, 40, 65, 125 usw.

Das Problem mit diesem System ist, dass es nach einer längeren Folge von Verlusten völlig außer Kontrolle gerät. Wie beim Martingale System, steigen die Einsätze überproportional an. Solange man jedoch seinen Maximaleinsatz so festlegt, dass man problemlos mehrere komplette Verluste bewältigen kann, macht es Spaß und bringt Abwechslung.

Apropos Spaß und Abwechslung: Wer nach so viel Theorie an dieser Stelle einen Ausflug in die Praxis wagen möchte, dem sei das Gaming Portal NetBet empfohlen. Großer Vorteil: Hier kann man sämtliche Spiele und natürlich Roulette Systeme ohne Anmeldung mit einem virtuellen Guthaben ausprobieren. So kann man Erfahrungen mit sammeln, bevor es mit echtem Geld um reelle Gewinne geht.

Das Roulette System OSCAR’S GRIND

Oscar’s Grind ist ein einfaches Setz-System, ursprünglich für das Glücksspiel Craps entwickelt. Doch das System kann aber auch bei allen anderen Glücksspielen mit 50:50 Chancen angewendet werden. Es ist ein sehr konservatives Wettsystem, das schnell verstanden werden kann und ein klares Ziel vor Augen hat. Das Oscar’s Grind System geht davon aus, dass sowohl Gewinne als auch Verluste häufig direkt hintereinander eintreten können. Wetten sollten also so platziert werden, dass die Einsätze bei Verluststrähnen möglichst gering und bei Glückssträhnen möglichst hoch sind.

Die mathematische Grundlage von Oscar’s Grind ist recht einfach. Um die Einsätze jedoch gering genug zu halten, sodass sie nach einem ungünstigen Lauf des Rads ohne allzu große Schwierigkeiten wieder hereingewirtschaftet werden können, funktioniert das System am besten mit Eins-zu-eins-Einsätzen, etwa Gerade/Ungerade, Rot/Schwarz und erste 18/zweite 18.

Benannt wurde das System nach einem Spieler namens Oscar, der in den 50er und 60er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts aktiv gewesen sein soll. Beschrieben wurde das System selbst jedenfalls erstmals von Allan Wilson in seinem Buch “The Casino Gambler’s Guide” aus dem Jahr 1965. Demnach war Oscar in erster Linie ein Craps-Spieler, der akribisch Buch über seine Wetteinsätze führte. Allan Wilson schreibt, er habe diese Aufzeichnungen gefunden und das System auf einem IBM 790 Großrechner getestet. Nach der Simulation von 280.000 Runden habe sich erwiesen,  dass Oscar mit seiner Strategie richtig lag.

Die Spielweise beim System Oscar’s Grind ist schlicht und ergreifend: Im Gewinnfall erhöht man den nächsten Einsatz auf eine Einheit und bei Verlust reduziert man den nächsten Einsatz auf eine Einheit. Konkret fangen Einsätze mit einer Einheit (eine Einheit kann 1 Euro, 5 Euro, 100 Euro oder jeder andere Betrag sein) an und werden nicht erhöht, bis es einen verlorenen und anschließend einen gewonnenen Einsatz gegeben hat. Wenn dies eingetreten ist, wird der Einsatz auf zwei Einheiten erhöht.

Die Einsätze werden dann bei Zwei beibehalten, bis ein Gewinn erzielt wird und der Einsatz wieder auf Eins zurückgeht. Oder sie werden auf Drei erhöht, wenn es eine Reihe verlorener Einsätze gefolgt von einem Gewinn gegeben hat und die Bilanz der Sequenz noch immer negativ ist.

Ziel ist es, mit jeder Sequenz einen Gewinn von einer Einheit zu erzielen. Es könnte sich als nützlich herausstellen, sich die Ergebnisse jeder Sequenz einer Session zu notieren und sie später noch einmal durchzusehen

Woher der Name Grind, was ist ein Grinder?
Die Bezeichnung „Grind“ (dt.: „Mahlen“) bezieht sich auf das Konzept, dass die Einsätze niemals zu sehr in die Höhe schnellen und der Spieler einfach Tag für Tag einen kleinen Gewinn „mahlt“. Im Spieler-Jargon ist ein „Grinder“ jemand, der sich seine Brötchen damit verdient, in den Casinos eher kleine, aber dafür konstante Gewinne einzufahren. Er hat es nicht auf die großen Jackpots abgesehen, sondern legt es auf regelmäßige Gewinne an. Grinding ist sehr verbreitet beim Poker, Blackjack und Roulette.

Das Roulette System PAROLI

Das Paroli System ist eine beliebte Roulette-Strategie, die Spielern dabei hilft, ihre Glückssträhnen bestmöglich zu nutzen. Wie viele andere Roulette-Strategien funktioniert Paroli nur für Wetten mit dem niedrigsten Hausvorteil, also Rot/Schwarz, Gerade/Ungerade, 1-18/19-36. Wetten auf diese Resultate bieten dem Spieler eine Gewinnchance von fast 50%. Im Rahmen des Paroli Systems versucht der Spieler dann, diese Gewinnchance weiter zu erhöhen und das Haus zu schlagen.

Die Paroli Strategie ist ein beliebtes System bei Roulette-Anfängern sowie bei fortgeschrittenen Spielern. Das hat zwei ganz einfache Gründe: Zum einen ist das Paroli System sehr einfach zu verstehen, zum anderen gilt es als relativ effektiv. Grundsätzlich folgt die Paroli Strategie einem Verdoppelungssystem, wie man es auch von der oben beschriebenen Martingale Strategie kennt. Doch besteht zwischen den beiden Systemen ein bedeutender Unterschied: Bei Martingale wird der Einsatz immer dann verdoppelt wird, wenn man einen Verlust erzielt hat; bei Paroli hingegen wird der Einsatz immer dann verdoppelt, wenn man einen Gewinn erzielt hat. Dahinter steckt die Idee, dass eine solche Strategie deutlich kapitalschonender ist. Es wird also immer nur ein kleiner Einsatz platziert, bis man gewonnen hat. Dann stockt man den Einsatz um den Gewinn auf, sodass weiterhin eigentlich nur ein kleiner Einsatz aus der eigenen Tasche bezahlt wird (vorausgesetzt man geht davon aus, dass man keinen Gewinn erzielt hat).

Ein Beispiel:
Falls der Spieler mit 2 Euro beginnt und gewinnt, wird seine nächste Wette 4 Euro betragen. Nach einem weiteren Gewinn wettet er 6 Euro usw. Verliert der Spieler hingegen, kehrt er zum Anfangseinsatz (im vorliegenden Beispiel 2 Euro) zurück. Damit fährt er nun fort, bis die geplante Glückssträhne erreicht wurde. Ist diese abgeschlossen, muss der Spieler wieder zur Anfangswette zurückkehren.

Ein wichtiger Vorteil der Paroli Strategie ist ihre Sicherheit. Dies ist auch der Grund dafür, warum sie bei Spielern mit kleinerem Budget äußerst beliebt ist. Das Paroli System setzt keine hohen Wetten voraus und minimiert das Risiko, in einer Roulette-Runde viel Geld zu verlieren. Allerdings bedeutet das im Umkehrschluss natürlich auch, dass keine gewaltigen Summen auf einen Schlag gewonnen werden können. Insgesamt eignet sich die Paroli Strategie bestens für Spieler, die maximalen Roulette-Spaß mit minimalem Risiko genießen möchten.

Viele Spieler setzen sich zum Spielen des Paroli Systems ein Gewinnziel, also z.B. den Gewinn eines zweifachen Paroli. Gewinnt man die erste Runde, lässt man Einsatz und Gewinn stehen (erstes Paroli) und gewinnt man erneut, wird das zweite Paroli gesetzt. Wird auch die dritte Runde gewonnen, ist das Ziel erreicht. Verliert man aber, bevor das Ziel erreicht ist,  beginnt man erneut mit dem ursprünglichen Einsatz.

Das Roulette System LABOUCHERE

Diese Satztechnik ist auch unter den Namen Labouchère oder abgekürzt Labby bekannt, wahrscheinlich nach Henry du Pré Labouchère (1831–1912), einem englischen Journalisten, Politiker – und leidenschaftlichem Glücksspieler. Das System des britischen Politikers setzt auf die mathematische Wahrscheinlichkeit innerhalb einer Reihe.

Das System ist auch als Abstreich- oder positives Progressionssystem bekannt und ähnelt der Martingale Methode. Es weist jedoch geringere Risiken auf, und das Tischlimit wird wahrscheinlich nicht so schnell erreicht.

Zunächst notiert sich der Spieler eine Zahlenreihe, auf die er setzen möchte, beispielsweise die Reihe 1, 2, 3 und 4. Danach legt er einen Geldwert für eine Wetteinheit fest, also zum Beispiel 1 Euro. Am Roulette-Tisch muss er nun zunächst errechnen, wie viele Wetteinheiten er zu Beginn setzen möchte. Zu diesem Zweck addiert er die erste und letzte Zahl der Reihe, im vorliegenden Fall also 1 + 4 = 5. Diese fünf Wetteinheiten werden nun auf die erste und letzte Zahl gesetzt (die Aufteilung spielt keine Rolle). Gewinnt der Spieler, streicht er die Zahlen, macht mit den jetzt äußeren Zahlen der Reihe (2 und 3) weiter und verfährt genau wie zuvor.

Verliert der Spieler hingegen, setzt er die Summe der verlorenen Wetteinheiten (im Beispiel 5) an das Ende seiner Reihe. Nun addiert er abermals die äußersten Zahlen (1 + 5 = 6) und setzt dieses Mal 6 Wetteinheiten. Gewinnt er, werden wiederum die äußersten Zahlen gestrichen und die Reihe fortgesetzt. Er hätte einen satten Gewinn eingestrichen, da seine gesetzten Wetteinheiten in 36-facher Höhe ausgezahlt würden.

Dadurch, dass die Reihe mit jedem Verlust um eine Zahl wächst, mit jedem Gewinn aber zwei Zahlen gestrichen werden, ist die Chance doppelt so groß, dass sich die Reihe zu einem erfolgreichen Ende führen lässt.

Doch ereilt den Spieler eine deftige Verluststrähne, insbesondere zu Beginn des Spiels, wird er sein ganzes Geld verlieren. Ist die Reihe zu kurz, ist die mathematische Wahrscheinlichkeit zu gering, dass eine der beiden ausgewählten Zahlen auch tatsächlich kommen. Das Labouchere System verlangt deshalb Vorsicht, Umsicht und die Bereitschaft, erst einmal zu verlieren, bevor gewonnen werden kann.

Wer die hier vorgestellten Systeme eigenhändig ausprobieren möchtest, ist im Spieleportal LeoVegas bestens aufgehoben. Dort kann man im Spielgeldmodus, also ohne Eigenkapital, die verschiedenen Strategien praktisch austesten. Insgesamt erwarten den Spieler auf diesem Gaming Portal mehr als zwei Dutzend verschiedene Roulette Versionen.


Online Casinos
Online Casino Jackpot City